Donnerstag, 19. Januar 2017

Heute mal nix über Naturwesen!

Gerade lese ich Alf Jasinski's erstes Buch "die Offenbarung", und ich kann es euch nur wärmstens ans Herz legen. Einen Aspekt unter vielen, finde ich sehr bedeutend und ich glaube, es ist gut, ihn mit euch zu teilen.

Also, in dem Buch, aber auch in vielen anderen spirituellen Büchern kommen die unterschiedlichsten Personen vor, darunter auch solche, die man als Leser nun nicht ohne Weiteres besuchen kann. In diesem hier kommt ein Mann aus Innererde vor - sogar mit Namen. Ich las ihn also und dachte an ihn und wie ich so dachte, da fragte ich mich: Wie kannst du den ausfindig machen? Zuerst kommt einem Google in den Sinn, weil unsere Suchmaschine weiß doch alles, aber als ich den Namen eingab kam nur irgend ein türkischer Diplomat als Suchergebnis...also ist so eine Suche per se schon überflüssig, und selbst wenn andere Menschen über diesen besagten Innererdler geschrieben hätten, so hätte ich mich durch den Dschungel von Falschinformationen, verdrehten Informationen guten Informationen und anderen Informationen durchschlagen müssen, ohne das zu finden was ich suche: Ihn! Oder jemanden, der ihn kennt.

Ich habe mich auf diese sehr zeitraubende Suche erst also gar nicht gemacht, sondern ich dachte an ihn, las die Beschreibungen über ihn und plötzlich macht es "Klick"! - und zack ich fühle ihn.

Ja, wie im Buch beschrieben durch und durch ein Mensch, eine etwas zartgliedrigere Energie aber menschlicher geht nicht. Ich merkte also wie er sich bei mir eingeklinkt hat und war nun echt schüchtern. Sagte so nur: Oh, hallo! Ich nehme an, dass sich jeden Tag gaaaaanz viele Menschen bei dir einklinken oder an dich denken, und dir immer wieder dieselbe doofe Frage stellen: Wo sind die Eingänge? Er (mit einem Schmunzeln): Und willst du auch wissen wo die Eingänge sind? Ich (errötend): Ja, - und hinzufügend: Tut mir leid, dass ich so platt daher komme. Er: Wie findest du das Buch? Der wusste ganz genau wie ich das finde, er kennt mich ja, hat mich durchgescannt bis auf die Unterhose und ich: Gut! Ja, mehr Erklärungen brauchte das gar nicht, weil er wusste so ist es. Naja, also fand eine wortlose Kommunikation statt, ca. 5 Minuten später spürte ich wie er sich ausklinkte, und sagte noch: Du bist sicher viel beschäftigt. Er lächelte nur und ich wusste, er hat zu tun.
Aber wisst ihr was, schon alleine, dass er sich eingeklinkt hat, hat mich gefreut. Er hat sich für mich interessiert, ein Mann der für menschliche Verhältnisse echt alt ist und viel erlebt hat interessiert sich für Alina Tamasan :D - die Alfs Buch liest.

Um zum Kernpunkt zurück zu kommen mit: Wo sind die Eingänge, so bin ich euch doch eine Erkenntnis schuldig, weil ihr alle so händeringend darauf wartet: Sie kontaktieren euch und sie führen euch hin, wenn sie meinen ihr seid bereit. Nun unser Freund mag mich, und ich mag ihn, und das ist schon mal ein Eingang, ähm Anfang.

Wann immer ihr also z.B. von Persönlichkeiten aus anderen Welten lest, aber auch z.B. bei Menschen - und ihr fragt euch: Ah, ich würde mich so gerne mit ihm unterhalten - könnt ihr immer geistigen Kontakt herstellen. Voraussetzung ist, dass der andere auch will. Das funktioniert bei lebenden Menschen genauso wie bei Verstorbenen und auch bei Aliens, Naturwesen, Engeln usw. - denkt an sie öffnet euch und ihr könnt kommunizieren über irrsinnige Entfernungen hinweg.

Herzlichst Eure Alina

Dienstag, 17. Januar 2017

Was mache ich mit heimatlosen Naturwesen?

Hallo ihr Lieben,

der Titel dieses Beitrags hört sich was nüchtern an - leider fiel mir nichts kürzeres und knackiges ein, das den Inhalt bezeichnet zwinker*.

Leute, die sich mit Naturwesen beschäftigen und Kontakt zu ihnen haben, gibt es mehr als wir denken. Das merke ich jeden Tag, wenn ich so durch die sozialen Netzwerke geistere. Manchmal treffe ich auf gleichgesinnte Gruppen oder auf Einzelne - und immer wieder ist eine Sache Thema:

Was mache ich mit heimatlosen Naturwesen? 

Ich merke immer mehr, wie viele Menschen mich anschreiben und mir mitteilen, dass sie zu Hause naturwesische Mitbewohner haben. Viele freuen sich, andere wiederum fühlen sich von einem Sendungsbewusstsein gepackt, die Naturwesen da hin zu verfrachten wo sie her kamen, in die Natur. Schließlich heißt es ja deswegen NATUR-Wesen, weil da halt ihr wahrer Aufenthaltsort sei. Diese Idee ist vom Grundsatz her richtig, die Praxis erfordert jedoch Fingerspitzengefühl.  

Ein Naturwesen, das bei einem Menschen wohnt, tut dies vor allem, weil es bei uns Menschen bessere Lebensbedingungen findet, als draußen in der freien Natur, wo der Lebensraum immer kleiner und kleiner wird. Aber nicht nur das - der Mensch hat auch sehr viele Annehmlichkeiten, darunter Zentralheizung und einen vollen Kühlschrank. Ein Naturwesen freut sich, dass es nicht mehr jeden Bissen suchen und sich draußen eventuell den Allerwertesten abfrieren muss, also zieht er als Co-Bewohner zu den Menschen. Und ja Naturwesen essen und trinken, sie haben Bedürfnisse wie wir. 

Das Sendungsbewusstsein des pflichtbewussten Spirituellen geht dann nach hinten los, wenn er meint, er müsse das Naturwesen auf jeden Fall wieder zurück in die Natur befördern. Also nimmt er es gedanklich oder materiell mit, fährt irgendwohin in die Natur und setzt es dort aus. Mensch fährt dann nach Hause und meint noch sonders er hätte was Gutes getan.
Abgesehen davon, dass gedankliche Rückführung bei inkarnierten Individuen recht abwegig ist, kommt diese Handlung ungefähr dem nahe, als würde man einen Hund an der Autobahn aussetzen.

Was läuft hier falsch?

Ich erzähle euch die Geschichte eines vergangenen Lebens von mir:
Ich lebte als männliches Naturwesen in irgend einer Stadt im Ostblock. War alleine und musste schauen wie ich zurande kam. Da war so eine Art Bolzplatz - mit Maschendraht umzäunt, daneben verlief eine lange staubige und kaum befestigte Straße. Inmitten dieses Bolzplatzes wuchsen ein paar Bäume, ich hielt mich da gerne auf, weil es schattig war. Die Naturwesen, die dort leben, verscheuchten mich jedoch immer, weil ich nicht zu deren Sippe gehörte. Ich war jedoch sehr hartnäckig, suchte den Ort immer wieder auf, und eines Tages, da kamen zwei Frauen in einem alten Trabbi. Die sahen mich auf dem Maschendrahtzaun herum klettern und seltsamerweise konnten sie mich sehen. Ich war erstaunt, dachte mir aber nichts dabei. Sie fanden mich so faszinierend, dass sie mich unbedingt von nahem begucken wollten, also haben sie mich mit Essen vom Zaun herunter gelockt, mich in ihren Trabbi gesteckt und sind mit mir nach Hause gefahren. Für mich war das ein totales Abenteuer. 
Ich saß in einer winzigen Küche mit herunter gelassenen Jalousien, es war Sommer und sehr heiß - und stopfte mich mit Kuchen voll, den sie mir gaben. 
Eine von den Frauen war wohl Lehrerin, jedenfalls berieten sie, wer oder was ich sein könnte und meinten, sie müssten meine kognitiven Fähigkeiten überprüfen. Eine hat dann eine Art kleine Tafel mit Bildern und Buchstaben aufgebaut, sie mir gezeigt und wollte mich dazu bringen, sie nachzusprechen. Sie wollten überhaupt heraus finden, ob ich sprechen kann. Ich hingegen wusste nicht was sie wollen und mampfte meinen Kuchen, war ja froh was im Bauch zu haben. 
Irgendwann wurden sie meiner überdrüssig. Sie steckten mich wieder in ihren Trabbi, aber anstatt mich zurück zum Bolzplatz zu bringen, setzten sie mich in einem Waldstück entlang einer langen gepflasterten Straße aus. Dort hatten sie wohl im Vorbeifahren wohl ähnlich aussehende Leute wie mich gesehen. 
Ich stand da, inmitten von Naturwesen fremder Art und Aussehen, mit anderer Sprache und hatte Angst um mein Leben. Als Fremdling war ich ein Eindringling in deren Territorium.

Leider bricht die Sequenz an dieser Stelle ab, es war ein Traum - und ich wachte auf. Aber diese Geschichte verdeutlicht sehr schön die Brisanz selbsternannter Wohltäter, die meinen Naturwesen zurück in die Natur bringen zu wollen - einfach so!

Wie reintegriere ich ein Naturwesen richtig?

Erstens würde ich das Naturwesen, von dem ich meine es umsiedeln zu müssen, befragen, ob es das möchte! Ich würde mir seine Lebensgeschichte anhören und dann mit ihm gemeinsam entscheiden. Nicht immer ist eine Umsiedlung das Beste. 
Dorthin wo du das Naturwesen hin bringst, sind andere Naturwesen. Oft leben z.B in Waldstücken schon welche. Haben die noch Kapazitäten für ein weiteres hungriges Mäulchen? Sind sie dem aufgeschlossen - oder reagieren sie feindselig? Können sie sich miteinander verständigen? Sprechen sie eine ähnliche Sprache? Das musst du klären! Kannst du das? Reicht deine Gabe der Kommunikation schon aus, um derart komplexe Gespräche zu führen? Und, kannst du dir auch sicher sein, dass die ihn hinterher, wenn du weg bist, nicht wieder verjagen oder ihn aus dem Dorf schlagen? 

Heimatlose Naturwesen sind nicht umsonst heimatlos. Oft wurden sie durch unglückliche Umstände, dazu zählen Stammesfehden, der Tod von nahen Verwandten oder einem Makel vertrieben, den sie an sich haben, eventuell auch weil sie einen Regelverstoß begangen haben, den die anderen nicht geduldet haben, oder man hat sie schlichtweg hinaus komplementiert, weil die Sippe hungert. 

Ihr seht also Gespräche sind unheimlich wichtig. Klärt die genauen Umstände, dazu gehört auch, dass du die Kulturen und Mentalitäten der Naturwesen kennen lernst, sowohl diejenige deines Schützlings, als auch jene derer zu dem du deinen Freund hinbringen möchtest. Das erfordert viel Zeit - und das ist der Grund, warum ich mich vielfach in die Schicksale anderer Naturwesen nicht einmische, besonders dann nicht, wenn sie bei anderen Menschen wohnen. Ich reiche denen den Faden, und dann dürfen sie ran. 

Alles Liebe Euch
Alina 

Mittwoch, 4. Januar 2017

Woran erkennt man inkarnierte Naturwesen?

Hallo ihr Lieben,

es gibt sehr viele Menschen, die sich selbst schon einmal diese Frage gestellt haben - und, sie wünschen sich Gewissheit, dass das was sie fühlen richtig ist. Blöder weise bekommst du diese Gewissheit nicht von anderen, zumindest nicht durchgängig. Manche erkennen in dir eines, andere nicht. Sehr viel wichtiger, als das was andere Menschen in dir sehen, ist : Was siehst du in dir? Und wenn du es in dir erkennst, nimmst du es auch an oder tust du es als Hirngespinst ab?

Eigentlich gibt es keine Inkarnationen, die wie an einer Perlschnur aufgereiht, nacheinander ablaufen, sondern wir sind und waren und werden noch vieles sein. Es gibt durchaus viele Menschen, die nicht nur Naturwesen waren/sind, sondern auch z.B. Anteile von Lebewesen weit entfernter Galaxien in sich tragen. Die Frage ist nur: Worauf möchte ich mich fokussieren? Welchen Anteil möchte ich jetzt hier in dieses Menschenleben hinein tragen, weil ich der Ansicht bin, dass er die Menschen bereichert?

Bei mir, sind es die Naturwesen - wobei auch du schon sicherlich festgestellt hast, dass es DIE Naturwesen so gar nicht gibt. Ein Wort, viele Bedeutungen, jeder Mensch findet seinen eigenen Zugang und seine eigenen Definitionen. Oft orientieren sie sich an Figuren des Mainstreams, was auch nicht verwunderlich ist, zumal viele Menschen etwas abstraktes fühlen, z.B. die Anwesenheit von unsichtbaren Naturwesen im Wald, denen sie ja noch eine Gestalt geben müssen. Und das tun wir dann auch: Wir nennen sie Elfen und Feen... und wenn wir uns als eine fühlen, so doch nur, weil wir in diesen Energien etwas wieder erkennen, das in uns selbst ist. So etwas finde ich äußerst heilsam und bereichernd. So können wir etwas Unsichtbares in diese Welt hinein tragen und sie bereichern, ihr gewissermaßen helfen, sich hier und heute zu materialisieren. Auf welchem Wege wir das tun, ist im Prinzip egal, ich zeichne und schreibe, du wirst vielleicht ein Kartenset designen und ein dritter hilft Menschen bei gesundheitlichen Problemen mit der Kraft der Naturwesen.

Es gibt zwar Merkmalkataloge...in denen man blättern kann, um sich Gewissheit zu verschaffen, aber die lege ich dir nicht ans Herz. Ich lege dir ans Herz, dein eigenes Herz zu befragen und vor allem, offen und liebevoll mit dir selbst dabei umzugehen, anstatt dich an Konventionen zu klammern, was wie sein soll und was wie nicht. Wenn du so was also fühlst, trage es nach außen mit Liebe, aber auch mit Selbstwert und Freude, und andere Menschen werden sich an deinen Gaben erfreuen.
Um also die Frage kurz und knackig zu beantworten: Du alleine erkennst dich selbst als Naturwesen! Und wenn du dir sicher bist, sehen andere genau dasselbe in dir.

Übrigens erwähnte ein Bekannter gerade den Aspekt der Anpassungsprobleme. Den möchte ich nun mit hier hinein bringen. Naturwesenarten und -völker haben oft andere Mentalitäten als wir Menschen und wenn man mal eins gewesen ist, kann es besonders in den ersten Menscheninkarnationen passieren, dass es zu so was wie einem Clash of Cultures kommt, also dass wir uns an bestimmte Eigenheiten der menschlichen Zivilisation schlecht anpassen können. Ebenso wie wir uns aber an Bestimmtes schlecht anpassen können, ist uns anderes willkommen, was in der Welt der Naturwesen zu kurz kam. Ich nenne für mich am liebsten den Punkt der Behaglichkeit und der Wärme. In Naturwesenhaushalten ist es nicht so warm und behaglich - und natürlich das leicht zu erwerbende Essen, man muss es nicht jagen, rupfen - oft noch nicht einmal zubereiten, sondern lediglich erwärmen. Vieles was wir so im Internet bestellen, das ist für ein Naturwesen unerreichbar.
Vermissen tue ich die Feierlaune der Naturwesen, ihre mitreißende Art. Im Menschendasein vermisse ich das.  Ein Katalog - wo es Anpassungsprobleme gibt und wo nicht -  möchte ich aber bewusst nicht erstellen, da es dann schnell zu stereotypen Verallgemeinerungen kommen kann, sowohl meinerseits als auch eurerseits. Denke, Pauschalfälle gibt es nicht, auch wenn viele davon vieles gemeinsam haben.

Alles Liebe
Eure Alina

Dienstag, 27. Dezember 2016

Der Herr aus Russland

Hallo ihr Lieben,

Darf ich vorstellen? Das ist F'iriler. Dieser junge Naturwesen-Mann ist ein Russe. Ich habe ihn für eine liebe FB-Freundin gezeichnet, die wissen wollte, wer da immer die Sachen in ihrer Wohnung umstößt und sie ständig anfasst. Als sie mir über ihn berichtete, bekam ich die Vorstellung eines schlaksigen, schalkhaften Kobolds, der an sich eigentlich nicht viel über die Konsequenzen seines Tuns nachdenkt. Und als dieser "Kobold" aus der Schweiz hier bei mir ankam, um gezeichnet zu werden, da gebärdete er sich zunächst ganz genauso. Ständig hatte ich eine Hand im Gesicht, auf der Schulter und auf dem Bein, und ich merkte wie aufgeregt er war, man kann schon sagen: Überdreht!
Wann geschieht schon mal der historische Moment, des Gezeichnet-Werdens? Nur Naturwesen höchster Ränge bekommen in ihrer Welt ein Bildnis - also z.B. Fürsten und Könige. Da kommt er und ich, Alina, zeichne ihn!


Ich wusste weder seinen Namen noch woher er kam. Den Namen, den sagte er mir schnell. Und dann hörte ich immer nur: Harascho, harascho - und ich ah, bestimmt kommt er aus Warschau. Weil es sich wie Warschau anhörte. Als ich mich jedoch erkundigte, ob er aus Polen käme - mit Händen und Füßen, weil das telepathische Übersetzungsprogramm ausgesetzt hatte - da verneinte er. Ich, Mist was heißt das bloß? Da erinnerte ich mich an eine Freundin aus Kindertagen, Antonina, ich könnte ich dich küssen! Sie ist aus der Ukraine und manchmal wenn sie mit jemandem sprach hörte ich das harascho...da fragte ich ihn: Pa Ruski? Da fing er an in einer Tour auf Russisch zu plappern, ich: Stopp, stopp - njet pa Ruski, sagte ich ihm da...da wurde er wieder still. Naja, ich googelte also was dieses ominöse harasho heißt und fand: Er wollte meinen Namen wissen...ah endlich! Was ich aus ihm heraus bekam, ist, dass er eine Art Volksvertreter ist, sich also für die Verständigung zwischen Völkern und ihren Herrschern einsetzt - und unter anderem, weil er eine Gefahr abgewendet hatte, zu einem solchen ernannt worden ist, wohl von einem Fürsten. Daher die schöne Kappe, die er an hat. Blau und Lila sind sehr seltene Farben in der Natur, schwer herzustellen, und wenn ein Naturwesen sie trägt ist das eine hohe Auszeichnung. Er ist ein Diplomat, er kommt aus Russland und war bei einem Volk in der Schweiz zu Besuch.
Ich begann ihn also zu zeichnen, und nach anfänglicher Schwierigkeit zeichnete sich ein sehr waches und intelligentes Gesicht heraus - also doch nicht der schlaksige Kobold? Je weiter ich mit der Zeichnung kam, desto ruhiger wurde er. Ich merkte schnell, mit dem Umwerfen und dem Betatschen hatte er lediglich versucht, die Aufmerksamkeit der FB Freundin und auch meine auf sich zu lenken.

Samstag, 24. Dezember 2016

Naturwesen-Begegnungen

Hallo ihr Lieben,

in letzter Zeit, das merkt ihr sicher an der abnehmenden Häufigkeit meiner Beiträge, leide ich an so etwas wie einer Schreibblockade. Zwar entwickelt sich in meinem persönlichen Bereich im Bezug auf Naturwesen sehr viel, aber gleichzeitig habe ich das Gefühl, euch da draußen schon alles gesagt zu haben, was es zu sagen gibt. Euch also gewissermaßen schon alles Rüstzeug gegeben zu haben, das ihr meiner Ansicht nach für eure eigenen Begegnungen braucht.
Detaillierte Beschreibungen von Bräuchen und Lebensweisen jener Individuen, die ich kenne - habe ich weitest gehend aufgegeben, weil ich erkannt habe, dass sie euch schlichtweg nicht weiter helfen. Kontakt ist nicht gleich Kontakt, jeder Mensch sieht und empfindet Naturwesen anders, und mein Ding muss nicht euer Ding sein. In den sozialen Netzwerken und auch hier habe ich mich daher aufgemacht, euch einfach mehr Bilder von den Naturwesen zu zeigen, die ich sehe und zeichne. Euch ihre Geschichten zu erzählen und seien sie noch so einfach. Auf diese Weise erhascht ihr einen Blick und seht einwenig in meine Welt. Ihr findet sie in der Gallery.

Ich habe mal vor Jahren, das war 2012, einen Beitrag darüber geschrieben, wie Naturwesen so drauf sind. Habe das Ganze Mentalität der Naturwesen genannt. Heute merke ich: Der Beitrag ist furchtbar förmlich geworden. Jetzt wage ich es noch einmal, vielleicht einfacher? Von Mensch zu Mensch?

Wie sind Naturwesen drauf?

Naturwesen gibt es wahnsinnig viele, und das Wort: Was machen die denn oder wie sind die drauf? Das scheint mir allzu sehr als würde ich alle über einen Kamm scheren, ihnen nicht gerecht werden. Dennoch: Die Quintessenz ist - sie sind im Grunde genommen den Menschen sehr ähnlich, haben einen starken Charakter und sind auf sich und ihre Kultur sehr stolz. Die meisten von ihnen mögen Menschen nicht besonders, Menschen sind verpönt - dennoch übt der Mensch durch die Bank weg eine Faszination auf Naturwesen aus, die ähnlich jener ist, die wir für sie empfinden.
Oft bewegen sie sich in der unmittelbaren Nähe des menschlichen Umfelds, oft in der eigenen Wohnung. Da verschwinden Dinge, Sachen werden umgeworfen...man hört Schritte, merkt, dass da jemand einen anfasst, es ist aber niemand da. Sie lieben die Wärme unserer Wohnungen und die Behaglichkeit unserer Betten. Nicht selten schlafen sie bei vielen Menschen im Bett.
Ihr seht sie haben ganz ähnliche Bedürfnisse wie wir: Hunger, Durst, Müdigkeit. In der Spiritualität herrscht die Meinung, jeder Mensch hätte ein Naturwesen. Aber wisst ihr, so was kommt für mich nicht in Frage, denn sie sind ja Individuen, mit einem Körper und einem Charakter. Sie gehören niemandem, nur sich selbst.
Fordern kann ein Mensch niemals etwas von ihnen. Tut er das, so wird er einem störrischen Kind begegnen, das sagt: Du kannst mich mal, ich bin nicht dein Lakai. Wenn du ihnen aber den Freiraum lässt, mit dir in Interaktion zu treten, dann tun sie das mit Freude. Jedes Mal, wenn ich merke, wie sie mich anfassen - oder ich höre sie gehen, oder vielleicht auch nur ihren Atem in meinem Nacken, ist das für mich ein tolles Geschenk.
Es schenkt mir die Unmittelbarkeit ihres Daseins, es zeigt mir wie körperlich und anwesend sie sind, auch wenn ich sie nicht sehe, es zeigt mir wie nah sie mir sind. Und wenn wir freundschaftliche Bande knüpfen, dann tun sie manches, um mich zu erfreuen. Man streicht mir über die Wange oder zärtlich durchs Haar, erfreut sich mit einem leisen gurrenden Seufzer an einem Portrait, das ich von ihm/ihr anfertige, erfreut sich an den schreienden Farben, die ich für sie in meine Bilder einbaue, weil ich weiß wie sehr sie ihnen gefallen. 
Und dann Abends, wenn ich ein Küsschen spüre, eine warme Geste, richtig physisch, weiß ich wie warmherzig sie sind und dass sie keine Nähe scheuen. Eher wir Menschen scheuen sie. Wie viele Menschen sind mir schon begegnet, die merkten, wie sie von Naturwesen angefasst werden und das als übergriffig empfunden haben. Schade, sage ich da nur... Naja - manchmal sind sie auch dreist und neckisch, aber da muss man das eben auch sein.


Der hohe Stellenwert des Genusses 

Naturwesen lieben vor allem eines: Den Genuss. Ob es etwas gutes zu Essen, ein feines Tröpfchen oder vielleicht auch eine psychoaktive Pflanze ist - sie genießen durchweg alles, was ihrem Körper und ihrer Seele Freude bereitet mit einer Hingabe, die ihresgleichen sucht. Ich vergleiche das gerne mit Homer Simpson, wenn er Donuts sieht und ganz hingebungsvoll sagt: "hmmmm Dooonuuuts" ;-)

Sie kennen zahlreiche Kräuter und Pilze, die sie konsumieren, um sich zu beleben, ihre Libido zu steigern oder einfach nur, um ein wenig high zu sein. Das ist etwas, das den Menschen leicht erschreckt, wissen wir doch um die negative Wirkung von Drogen. Aber so wie wir unsere Genussdrogen haben, so haben sie auch ihre.

Und sie lieben die körperliche Liebe in allen erdenklichen Möglichkeiten und Lagen. Sie sind freier und offener, gehen unbeschwerter miteinander um. So ist es nicht verwunderlich wenn sich manch ein Mensch eventuell etwas auf die Pelle gerückt vorkommt.

Das Ganze hat eine Unbeschwertheit, die ich gerne beobachte, erfreut sie mich doch durch und durch.


Naja...so ist das.
Ich wünsche euch ein frohes Weihnachtsfest.

Eure 
Alina


Sonntag, 27. November 2016

Wirre Assoziationen

Ich habe gelernt, dass sich Menschen und Naturwesen gleichermaßen Meinungen über Assoziationen bilden. So entstehen auch Ansichten und Erfahrungswerte zum Thema Naturwesen und zu Menschen, die in meinen Augen sehr verzerrt sind. Warum sind sie verzerrt?

...aus dem Reich der Menschen

Neulich las ich die Fragestellung einer Frau, die in die Runde fragte, ob sich jemand mit Trollen auskenne. Dann kam als Kommentar die Frage: Warum möchtest du das wissen? Die Dame daraufhin: Sie hätte ein Kind gesehen, das sähe aus wie ein Troll, ob es auch menschliche Trollkinder gäbe.
Als ich das gelesen habe dachte ich: Au weia, da mischt jemand Bedeutungsdimensionen zusammen, die in meinen Augen nicht zusammen gehören. Welche sind das?

Zunächst einmal benutzt die Dame den Begriff "Troll" als Ergebnis vorwiegend körperlicher Eigenschaften - und münzt es in ihrem Geiste zu einem Wort für "eine bestimmte Art von Naturwesen" um. Die Assoziation mit "Troll" ist stereotyp festgelegt als: "Klobig, unförmig, unansehnlich" - schaut euch Herr der Ringe an, da finden diese Eigenschaften in den Bergtrollen ihre Ausführung. Dabei ist es gar nicht mal wichtig, ob es Trolle an sich gibt oder nicht. Kurz gesagt hat sie ein Kind gesehen, das in ihren Augen körperlich was unförmig ist und ist dann auf "Troll" als Benennung des selbigen gekommen. Die Assoziation "Troll" mit "klobig" und "unförmig" ist das Ergebnis einer kulturgeschichtlichen Überlieferung, die sich mit der Zeit in den Köpfen der Menschen festgesetzt hat, ohne, dass diese es merken. Stereotypen werden dann automatisch mit einer Wesenheit assoziiert. Und schon sind wir beim Vorurteil. Es ist entstanden, weil es etwas Überliefertes schon so lange gibt, dass es zum Gesetz geworden ist.
Diese Assoziationskette mündet nun in Inkarnationslehre. Ganz andere Baustelle! Die Dame geht davon aus, das eine Seele, die in einem klobigen Trollkörper gelebt hat, in der Menschenwelt dadurch auffallen könnte, dass sie dort ebenfalls einen klobigen Menschenkörper bewohnt. Nun meine Frage an euch: Wie könnte so was zustande kommen? Muss eine Seele, die einen klobigen Körper bewohnt immer klobige Körper bewohnen, weil sie eventuell selbst irgendwie klobig ist?
Für mich jedenfalls ist es nicht so.

Problematisch ist für mich die Fragwürdigkeit der Assoziationskette. Denn wenn wir uns nicht mehr dessen bewusst sind, wie wir zu einer endgültigen Meinung kommen, dann betreten wir verzerrte Wege. Ich selbst frage mich auch immer: Du, Alina, wie kommst du jetzt gerade auf dies und das? Und dann beschaue ich mir ganz genau meine Assoziations- und Argumentationskette und wenn ich erkenne, uh, die ist aber sehr krumm, dann revidiere ich meine Ansicht.

...aus dem Reich der Naturwesen

Das Ganze gibt es aber nicht nur hier bei uns Menschen, auch im Reich der Naturwesen herrschen zuweilen wirre Argumentations- und Assoziationsketten, aus denen Meinungen resultieren, die - wenn sie nicht destruktiv - so doch hinderlich sind.
Wie bei uns Menschen, so betrachten die Naturwesen alles, was einwenig anders ist, mit Misstrauen. So sagte mir eine befreundete Naturwesenfrau - "Kind, du bist ein falscher Mensch". Sie und ich, wir kennen uns aus einer früheren Inkarnation, in der ich auch Naturwesen war. Ich fragte sie: "Aber, was meinst du damit?" Sie: "Du bist ein Naturwesen in einem Menschenkörper", das gehört sich nicht." Bei Naturwesen ist das Überwechseln von ihresgleichen zu der als verpönt geltenden Art Mensch ein absolutes No Go und zwar aus vollkommen stereotypen Gründen, die hier zu erläutern, zu lange dauern würde. Na, auf jeden Fall sagte ich ihr: "Als ich unter deines Gleichen war, da hast du mich auch spüren lassen, dass ich anders - und daher nicht gewollt bin." Daraufhin sie: "Damals warst du ein falsches Naturwesen! Ich habe gespürt, dass du zwar so aussiehst wie wir, aber dass du nicht wie wir bist. Du warst ja davor bestimmt auch schon mal ein Mensch!"

Ja, nun stellt euch die Pattsituation vor! Und, vor allem - was will ich dazu sagen? So ist es nicht recht und so auch nicht.
Das stoische Beharren auf: der böse Mensch, da hin gehen gehört sich nicht! Und, böser Mensch in Naturwesenkörper, das gehört sich auch nicht - behindert eine freie Kommunikation. Hier haben wir es also mit einer geballte Ladung an Vorurteilen zu tun, die schwer aus dem Weg zu räumen sind, weil sie so lange Bestand haben, dass sie schon zum Gesetz geworden sind.

Wenn also wirre Assoziationsketten, die mitunter selbst von Vorurteilen zehren, ein Vorurteil bilden, das sich so sehr verfestigt, dass es zum herrschenden Gesetz wird - zu einer subjektiven Meinung führen, was sagt uns das über den Charakter dieser Meinung? Und führt diese Meinung zu einer unverfälschten Kommunikation zwischen Mensch und Naturwesen?

Sonntag, 23. Oktober 2016

Wenn du nachts im Wald plötzlich merkst...

dass sich etwas rasch nähert - du siehst es aber nicht. Stattdessen spitzt du die Ohren, hörst das seltsame Knistern und Rascheln im Unterholz, vernimmst den modrigen Duft von Erde und Moos, spürst einen Lufthauch auf deinem Nacken. Panik steigt in dir auf, dein Herz klopft wie wild, du drehst dich um, aber da ist nichts. Du beschleunigst deinen Schritt. Irgend etwas folgt dir, du weißt es ganz genau, unsichtbare Augen messen deine sich fahl in der Dunkelheit abzeichnende Gestalt Zentimeter für Zentimeter ab, und dann zieht es plötzlich am Arm.
Ja, die ganze rechte Körperhälfte scheint sich in einem Sog zu befinden... und dann ist es dir so nah, dass euch nur noch eine Handbreit trennt. Es läuft rechts hinter dir, berührt dich hier und da mit unsichtbaren Fingern, die unauffällig aber doch direkt spürbar an deiner Jacke zupfen, durch dein Haar fahren. Du drehst dich abermals um, deine Augen durchmessen die Schwärze der Nacht nach einem Umriss, aber da ist nichts, deine normalen Sinne sind verwirrt, schreien: Warum sehe ich es nicht?
Stattdessen vernimmst du nur dieses seltsame Knacken und Rascheln von Blättern, das Umherkullern winzigen Splitts auf dem Wanderweg. Dein Verstand sieht niemanden, es macht ihn rasend, dein Herz aber weiß: das ist jemand! Du fühlst dich penetrant bedrängt, hast Angst, dass dich gleich etwas packt, dich umklammert, nicht mehr loslässt, dir vielleicht weh tut? Und du, du kannst doch nicht einmal etwas dagegen tun, weil... das was da bei dir ist, ist unsichtbar.
Hast du etwas Dergleichen schon einmal erlebt? Ich? Ja! Und nicht nur nachts, sondern auch tags über. Manch ein Mensch erschreckt sich zu Tode, denkt, da müsse ein Dämon hinter ihm her sein, denn wer, ja wer um Himmels willen kann dir so penetrant auf die Pelle rücken wenn nicht etwas, das dir schaden will? Gedanken über Gedanken überrollen deinen Geist, alles spitzt sich zu. Oft schreiben verzweifelte Menschen verzweifelte Beiträge, in denen sie danach fragen, was zum Henker das sein könnte, und vor allem eine Frage bedrängt sie: Ist es böse?
Die Kommentare dazu lese ich dann immer mit einem gewissen Schmunzeln: Ruf Erzengel Michael zu Hilfe, lass ihn die Schnüre durchkappen, zünde ne Kerzen an, reinige dich mit Räucherwerk, führe ein schamanisches Ritual durch und und und... die Tipps nehmen kein Ende. ;)

Dabei ist das was uns nachts und manchmal auch tagsüber folgt eigentlich ganz harmlos. Es sind oft neugierige Naturwesen und/oder Naturgeister. Oft habe ich das Gefühl, sie treten mir gleich in die Hacken, dann gibt's eine Rüge und weiter geht's. Das Einzige was sie umtreibt ist die Neugier. Nachts sind nochmal andere Wesen und Geister unterwegs als tagsüber und die einzige Frage die sie umtreibt ist: Was macht der Mensch jetzt hier? Den will ich mir mal genauer ansehen ;) Dabei ist ihnen Privatsphäre fremd. Auch untereinander begegnen sie so...sie kennen das einfach nicht - unsere Regel von Unbekannten einen gewissen Wohlfühlabstand zu halten. Das ist lästig was unangenehm, aber nicht schlimm, macht euch einfach rigoros bemerkbar, das Wesen solle bitte aufhören euch in die Hacken zu laufen, vielleicht ne Geste mit Husch Husch und du machst mir Angst. Solltet ihr in die Verlegenheit kommen, das Wesen anzusprechen dürft ihr euch mitunter auf vieeeele Fragen gefasst machen: Wer bist du? Was machst du hier? Warum kommst du hierher? Wo wohnst du? Nur um mal einige zu nennen. Neugier kennt keine Grenzen.

Alles Liebe
Eure Alina